Prof. Dr. Hans-Peter Busch Ärztlicher Direktor Brüderkrankenhaus Trier iSOFT Radiology
" Mit iSOFT Radiology konnten wir die Abläufe in der Radiologie optimieren und perfekt in den Workflow des Krankenhauses integrieren. "
,Gerüstet für die Zukunft’ Big Bang in der Hessing Stiftung
Für die Hessing Stiftung steht das Ziel seit langem fest: In allen vier dem Betrieb angeschlossenen Kliniken soll die digitale Patientenakte flächendeckend eingeführt werden. In diesem Zusammenhang entschied das Management des modernen Klinikbetriebs den Wechsel auf ein neues Krankenhausinformationssystem. Nach nur vier Monaten Vorbereitungsphase ist im Sommer 2006 die neue IT-Plattform in allen Einrichtungen plan- und zeitgerecht in Betrieb genommen worden. Die Umstellung erfolgte von einem Tag auf den anderen und ohne dass der laufende Klinikalltag spürbar beeinträchtigt wurde. Angesichts des großen Projektumfanges stellte dies eine wirkliche Herausforderung für alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter dar.
„So schnell und reibungslos hatten wir uns die Umstellung des KIS, die ja auch mit einem kompletten Hardwarewechsel von einer AS400 (iSeries) Plattform auf eine Client-Server-basierte Lösung verbunden war, nicht vorgestellt,“ berichten Claus Rasch, stv. Direktor der Hessing Stiftung und Leiter des Finanz- und Rechnungswesens sowie Brigitte Hübner, Leiterin Patientenmanagement der Hessingpark-Clinic, unisono. Auch im Rückblick haben sie keinen Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung zum Systemwechsel. Ganz im Gegenteil: Sie sind begeistert, mit welcher Leichtigkeit und wie unkompliziert die Mitarbeiter von iSOFT die Module des LORENZO SolutionCentre auf die spezifischen Belange der vier Kliniken mit ihren unterschiedlichen Anforderungsprofilen anpassten.
Anfang 2005 war das Warten genug. Zu lange dauerte Claus Rasch der Stillstand bei seinem bisherigen Systemlieferanten, der von einem Wettbewerber übernommen worden war, zu groß war der Wunsch, endlich über ein KIS mit einheitlicher Bedienoberfläche zu verfügen. An den 400 Computerarbeitsplätzen, die über eine orthopädische Fachklinik, eine Rheuma-Rehabilitationsklinik, eine geriatrische Rehabilitationsklinik und eine Privatklinik verteilt sind, sollte es keine Medienbrüche mehr geben. Brigitte Hübner: „Meine Kolleginnen in der Patientenadministration mussten oft lange warten, wenn sie im alten System von einer Anwendung zur anderen wechselten. Heute verfügen wir über ein integriertes System. Das gesamte Patientenmanagement in den Abteilungen und auf Station läuft über eine einheitliche Oberfläche. Dies ist mit einem enormen Geschwindigkeitsvorteil für uns verbunden.“
Eine moderne Klinik kann sich keinen Stillstand leisten
Diagnosen und Therapien erfasst das neue System im Kontext zu einer Maßnahme. Dabei generiert es beispielsweise sowohl eine abteilungsbezogene ICD-Hitliste, als auch eine diagnosebezogene OPS-Hitliste. Das komplexe Softwarepaket ist ebenfalls in der Lage, Kodierwerkzeuge bidirektional einzubinden. Der Arzt kann zwischen verschiedensten Sichten, sei es §301, Abrechnung oder Aufgabenlisten, beliebig wechseln. Einträge können für zahlreiche unterschiedliche Berufsgruppen erzeugt werden und sind über die Benutzerverwaltung steuerbar. Claus Rasch: „Erfreulich war die hohe Akzeptanz, die das LORENZO SolutionCentre von Anfang an bei allen Mitarbeitern fand.“ Dazu trug zweifelsfrei auch die detaillierte Planung des Systemwechsels durch Claus Rasch und Markus Großmann, Leiter IT und Patientenmanagement, bei. Erst im Mai 2005 auf der ITeG (IT-Messe für Informationstechnologie im Gesundheitswesen) nahm die Hessing Stiftung erste Kontakte zu Herstellern moderner Krankenhausinformationssysteme auf. Einige ausgewählte luden sie zu einer Präsentation nach Augsburg ein. Nur wenige Systeme schafften den Sprung in die zweite Runde. Jetzt lautete die Anforderung: nach den Vorgaben des Hessing Stiftung Managements einen kompletten Musterpatientendurchlauf darzustellen. Markus Großmann: „Nach dieser Detailpräsentation war ich mir sicher, mit iSOFT eine moderne und zukunftsfähige IT-Infrastruktur aufbauen zu können, die unsere krankenhausspezifischen Individualitäten berücksichtigt. Die iSOFT-Plattform bietet eine komplette Durchgängigkeit in allen Programmbereichen. Egal, in welchem Programmteil sich der Anwender gerade befindet, er kann er schnell zu allen anderen Modulen wechseln.“
Die Digitale Patientenakte für alle Klinikbereiche
Eine besondere Herausforderung war die Systemumstellung der Hessingpark-Clinic, da in der exklusiven Privatklinik die digitale Patientenakte bereits etabliert war. Brigitte Hübner: „Von der Anmeldung bis zur Entlassung des Patienten steuerten wir alle Prozesse digital. Egal, ob ausführlicher Befundbericht, Röntgenbilder, OP-Aufklärung oder Labordaten, alle Informationen lagen digital vor. Sie waren jedoch in ganz unterschiedlichen Systemen archiviert.“ Der ehrgeizige Plan sah vor, alle Daten rückwirkend bis 2002 zu migrieren. Das umfasste alle Belegungsdaten, Patientendaten, ICD, OPS sowie Arztbriefe, Eigenbefunde oder eingescannte Fremdbefunde und Anästhesiedokumentation. Claus Rasch: „Für die Migration der Daten war für uns von Vorteil, dass wir tief in der Datenbankstruktur steckten und genau wußten, wo sich welche Daten befanden.“ So wurde auf einem Server eine Transferdatenbank angelegt, in welche die Datenbestände der AS 400 (iSeries) extrahiert wurden. Nachdem die Datensätze aufbereitet, geprüft, bereinigt und validiert waren, gelangten sie von der Transferdatenbank per HL-7 Schnittstelle in den iSOFT Cluster. Bereits im März 2006 war die neue Hardware installiert, Ende Mai war die Bereitstellung des LORENZO SolutionCentre inklusive Customizing abgeschlossen. Unmittelbar danach startete das Schulungsprogramm. „Das gemeinsame Konzept sah vor, zuerst die Abteilungsverantwortlichen zu schulen. Diese ,Key User’ hatten anschließend vier Wochen Zeit, sich mit dem System vertraut zu machen und es in Abstimmung mit iSOFT auf die spezifischen Anforderungen zu optimieren,“ erklärt Claus Rasch. Es stand ein Testsystem zur Verfügung, in dem alle Klinikabläufe geübt werden konnten. Mitte Juni begann das Training der Endanwender. Je nach Arbeitsplatzanforderung bekamen diese eine zwei- bis vierstündige Systemeinführung. Der Echtbetrieb konnte planmäßig am 1. August aufgenommen werden. „Es war ein ruhiger Start,“ erinnert sich Brigitte Hübner rückblickend. „Von Anfang an lief alles wie geschmiert. Die intuitive Bedienoberfläche erleichterte die Arbeit der Anwender enorm.“
Anwenderspezifische Systemoptimierung
Besonders überzeugt ist das Team der Hessing Stiftung von den iSOFT Mitarbeitern, die kompetent und fachlich versiert das Projekt bis zum Abschluss begleitet haben. „Wir hatten immer mit denselben Ansprechpartnern zu tun. Und die betreuen uns auch jetzt noch,“ unterstreicht Markus Großmann die überaus gute Zusammenarbeit, die durch einen sehr offenen und vertrauensvollen Dialog gekennzeichnet war. „Bei Fragen oder Problemen bekommen wir umgehend eine Rückmeldung und oft sogar innerhalb von 24 Stunden eine Lösung angeboten. Wirkliche Probleme gab es bisher nicht.“ Anregungen und Wünsche setzt das professionelle iSOFT-Team von einem Termin zum anderen um. Das schafft Vertrauen. Claus Rasch ist mehr als zufrieden: „Unser Ziel, mit der iSOFT-Lösung die Arbeitsprozesse in den Kliniken der Hessing Stiftungs abzubilden, haben wir zu 100% erreicht.“ Das Management der Hessing Stiftung fühlt sich bei iSOFT wohl. Dazu trägt wesentlich die offene Informationspolitik des Unternehmens bei. Die Erwartungen von Brigitte Hübner, Claus Rasch und Markus Großmann sollten sich bei einem neuen Hersteller wieder finden. Sie waren an einem funktionalen System interessiert und wollten eine praktikable Lösung. Genau das haben sie bei iSOFT gefunden.