" iSOFT bietet mit ClinicCentre eine durchgängige, integrierte Lösung und ist für uns der Partner für die Zukunft. "
Technologie und Menschlichkeit Modernste Labordiagnostik mit iSOFT Laboratory im Krankenhaus Rummelsberg
In guten Händen gesund werden’ – dieses Leitbild ist zugleich ein Versprechen an die fast 30.000 Patienten, die sich jährlich stationär und ambulant im Krankenhaus Rummelsberg, im südlichen Umland von Nürnberg gelegen, behandeln lassen. Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und trotz des allgemein hohen wirtschaftlichen Drucks im Gesundheitswesen eine qualitativ hochwertige Behandlung zu garantieren, setzen die Rummelsberger traditionell zwei Schwerpunkte – eine sehr persönliche und menschliche Betreuung, die christlichen Werten folgt und der konsequente Einsatz hoch entwickelter Technologie.
Das Krankenhaus Rummelsberg gehört zu den Rummelsberger Anstalten der Inneren Mission - mit rund 170 Einrichtungen und ca. 6000 Mitarbeitern in Bayern eines der größten diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die Aufgaben der Rummelsberger sind vielfältig, von den Hilfefeldern für Menschen im Alter bzw. in der Jugend über die Förderung von Menschen mit Behinderung bis hin zur medizinischen Versorgung. Das Krankenhaus Rummelsberg bietet mit ca. 630 Mitarbeitern, 360 akutstationären Betten und 45 Betten der Geriatrischen Rehabilitation medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Einen Schwerpunkt im Leistungsangebot bildet die Orthopädische Klinik, die vor bereits 74 Jahren als eine der ersten deutschen Fachkliniken dieser Art gegründet wurde.
Einen wichtigen Beitrag zur best möglichen Patientenbehandlung leistet das Team um Laborleiterin Renate Fischer. Ein modernes Laborinformationssystem von iSOFT ermöglicht dabei optimierte Arbeitsabläufe und unterstützt das Laborteam bei jährlich etwa 400.000 Analysen. Bereits seit etwa 10 Jahren setzen die Rummelsberger im Labor Produkte von iSOFT ein. Angesichts geänderter Rahmenbedingungen entschied man 2004, das bis dahin genutzte System durch eine Lösung neuester Generation zu ersetzen. „Das alte System konnte unsere steigenden Anforderungen auf Dauer nicht mehr erfüllen. Wir brauchen nicht nur einfach eine Labor-EDV, sondern eine Lösung, die uns aktiv bei der Workflow-Optimierung unterstützt und sich flexibel an neue Organisationsformen anpassen lässt“, erläutert Projektleiter Jürgen Smiglewicz die Notwendigkeit zum Wechsel. Für die Auswahl und Einführung der neuen Lösung wurde speziell ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, bestehend aus den Projektleitern Jürgen Smiglewicz und Markus Paulus, der Laborleitung Prof. Kurt Bauereiß, Chefarzt der Inneren Medizin, und Renate Fischer sowie Dr. Jörg Albrecht, Chefarzt der Anästhesie. Für Smiglewicz der richtige Weg: „Wir Rummelsberger legen viel Wert auf enge Zusammenarbeit und gemeinsame Entscheidungen, die von allen getragen werden. Ein einsam getroffener Beschluss wird selten das beste Ergebnis erzielen und Akzeptanzprobleme provozieren. Für uns war es daher selbstverständlich, möglichst alle Beteiligten von Anfang in das Projekt mit einzubeziehen.“
In einem umfangreichen und detaillierten Evaluierungsprozess nahm das Projektteam die am Markt verfügbaren Produkte unter die Lupe und machte sich ein umfassendes Bild über alle Alternativen. Die zugrunde liegenden Kriterien erklärt Markus Paulus: „Vorrangiges Ziel war eine enge Einbindung des Labors in die Gesamtprozesse des Krankenhauses, also eine tiefe Integrationsfähigkeit des Laborsystems in unser Gesamt-IT-Konzept. Die neue Lösung sollte es ermöglichen, jedem berechtigten Mitarbeiter jederzeit und ortsunabhängig alle relevanten Patientendaten zur Verfügung zu stellen. Zugleich haben wir hohe Anforderungen an die Befundsicherheit und das Qualitätsmanagement gestellt.“ Am Ende des Auswahlprozesses stand fest, die Partnerschaft mit iSOFT fortzusetzen und zukünftig mit der Labormanagementlösung iSOFT Laboratory zu arbeiten.
Die Produkteinführung verlief für alle Beteiligten überaus positiv - für Jürgen Smiglewicz vor allem eine Folge der engen und gemeinschaftlichen Zusammenarbeit und einer umfangreichen Planung und Konzeption: „Gemeinsam mit iSOFT haben wir die Umstellung im Vorfeld detailliert geplant, die einzelnen Umsetzungsschritte abgestimmt und die Mitarbeiter sorgfältig geschult und vorbereitet.“ „Besonders hilfreich war der Einsatz einer Testinstallation als Vorbereitung auf den Echtbetrieb. Die eigentliche Umstellung erfolgte dann problemlos und ohne Beeinträchtigung des Routinebetriebs“, ist auch Renate Fischer vom Projektverlauf begeistert. Echte Eingewöhnungs- oder Akzeptanzprobleme sieht sie folglich nicht: „Unsere Mitarbeiter sind gegenüber Neuerungen sehr aufgeschlossen und haben mit hohem persönlichen Engagement mitgewirkt. Die Vorteile in der täglichen Arbeit sprechen für sich.“
Das Labor des Krankenhauses Rummelsberg nutzt iSOFT Laboratory in der Klinischen Chemie und in der Blutbank. Das System verfügt über 10 Arbeitsplätze und integriert 5 Analysegeräte. Geradezu revolutionär für die Arbeitsabläufe, nicht nur im Labor, sondern im gesamten Krankenhaus, war die Einführung der Kommunikationsfunktionalitäten von iSOFT Laboratory l.i.c. An 230 Online-Arbeitsplätzen können die Mitarbeiter Laboraufträge anfordern und Ergebnisse einsehen. Laborleiterin Fischer erläutert den Prozess: „Auf der Station kann kontextsensitiv über das Krankenhaus-Informationssystem die Anforderungsmaske des iSOFT Laboratory l.i.c aufgerufen werden. Über vollkommen frei konfigurierbare Formulare erstellt das medizinische Personal, unterstützt durch ein Assistentensystem, die Aufträge. Der Barcode-Etikettendruck erfolgt automatisiert. Nachdem die Proben im Labor erfasst sind, informiert ein Status-Monitor über den aktuellen Stand der Bearbeitung. Noch vor Abschluss der Bearbeitung hat die Station stets Zugriff auf die bereits vorliegenden Ergebnisse, sowohl online als auch über den dezentralen Befunddruck.“ Gemäß der Hauptzielsetzung ist das Labor so vollständig in den gesamten Behandlungsprozess des Hauses integriert. Die damit verbundenen Vorteile möchten die Rummelsberger nicht mehr missen. „Wir haben in der gesamten Prozesskette von der Station bis in das Labor und zurück eine wesentliche Straffung erreicht. Die kürzere Turn-Around-Zeit, die hohe Transparenz aller Abläufe und Ergebnisse und der jederzeit mögliche Zugriff auf die vollständigen Patientendaten erleichtern uns die Behandlung auf qualitativ höchstem Niveau. Hervorzuheben ist die wirklich intuitive Bedienbarkeit von iSOFT Laboratory, die von Anfang an zu einer äußerst hohen Akzeptanz seitens des Stationspersonals geführt hat“, zeigt sich auch Dr. Jörg Albrecht, Chefarzt der Anästhesie, rundum von der neuen Laborlösung überzeugt.
So ist es wenig überraschend, wenn die Projektleiter Jürgen Smiglewicz und Markus Paulus in ihrer abschließenden Einschätzung übereinstimmen: „Mit der Einführung der neuen iSOFT Lösung konnten wir die erwarteten Verbesserungen erreichen und die gesteckten Ziele erfüllen. Sowohl im Labor als auch auf den Stationen sehen wir eine spürbare Entlastung des Personals. Und hinsichtlich Transparenz, Prozessablauf, Befundsicherheit und Qualitätsmanagement trennen uns Welten vom vorherigen System.“ Auf diesen Ergebnissen möchte Renate Fischer aufbauen. „In einem nächsten Schritt möchten wir die Installation erweitern und ein externes mikrobiologisches Labor technologisch integrieren.“