" Das Mehrhauskonzept von iSOFT Laboratory hat unser Leistungsspektrum deutlich erweitert. Davon profitieren Mitarbeiter und Patienten. "
Allgemeines Krankenhaus Hagen
Das Ende der Papierflut
Effiziente Labororganisation mit iSOFT Laboratory im Allgemeinen Krankenhaus Hagen 14 Fachabteilungen, 566 Betten, 1.250 Mitarbeiter, jährlich 20.000 stationäre und 43.000 ambulante Patienten. Zahlen, an denen man schnell ablesen kann, welche Bedeutung das Allgemeine Krankenhaus für die medizinische Versorgung der Stadt Hagen hat und welcher organisatorische Aufwand damit verbunden ist. Einen wichtigen Beitrag zur optimalen Patientenbehandlung leisten dabei die 17 Mitarbeiter des Labors. Etwa 1 Mio. Untersuchungsergebnisse liefert das Team von Laborleiter Christian Holzhausen jährlich. Eine Leistung, die ohne EDV-Einsatz nicht zu erbringen wäre.
Interne Umstrukturierung war Auslöser für neues Laborsystem Im Jahr 2000 begann die Evaluierung für ein neues Laborsystem. Ein interdisziplinäres Projektteam um Christian Holzhausen erstellte ein umfangreiches Pflichtenheft, das alle ärztlichen, pflegerischen, vertraglichen und technischen Anforderungen berücksichtigte. „Die wichtigsten Kriterien, die wir an das neue Produkt gestellt haben, waren ein hoher und dennoch einfacher Bedienkomfort durch eine grafische Oberfläche, ein patientenorientiertes Konzept und umfangreiche Dokumentations- und Archivierungsmöglichkeiten. Das System sollte uns ebenfalls ermöglichen, die Arbeitsabläufe im Labor zu optimieren. Als absolutes Ausschlusskriterium musste die neue Lösung auch über ein Blutbankmodul und über leistungsfähige Funktionalitäten der Stationskommunikation verfügen“, erklärt der Laborleiter das Auswahlverfahren. „Neben der reinen Produktseite haben wir uns auch über die jeweiligen Anbieter detailliert informiert. Wir wollten einen zuverlässigen und leistungsfähigen Partner, der uns eine optimale Vorbereitung und Betreuung, permanente Produktentwicklung mit hohem Innovationspotential, professionelle Supportstrukturen - beispielsweise mit telefonischer Erreichbarkeit für EDV-Ausfälle während des Wochenendes- und natürlich Investitionssicherheit langfristig garantieren kann.“ Nach intensiver Prüfung der verfügbaren Systeme entschied man sich in Hagen schließlich für LORENZO iSOFT Laboratory.
Start mit dem Blutbank-Modul Nach intensiven Vorbereitungen und Organisationsgesprächen Ende 2001 ging das Labor im Januar 2002 in den Probestart mit dem Blutbankmodul. Das AKH Hagen hatte in der Folgezeit einen wesentlichen Anteil daran, die damalige Betaversion zur Reife zu führen. Die positiven Auswirkungen der neuen Software beschreibt Christian Holzhausen an zwei Beispielen: „Bis zum damaligen Zeitpunkt hatten wir eine papiergebundene Dokumentation mit einem Sekundärarchiv im Labor, das 60.000 Karteikarten umfasste. Dieses „Sicherheitsarchiv“ ist nun nicht mehr notwendig, da alle wichtigen Daten im System hinterlegt sind. Ein zweiter Vorteil zeigt sich beim organisatorischen Etikettendruck. Wir arbeiteten zum Start des Blutbankmoduls im AKH in der Blutgruppenserologie mit der Röhrchentechnik. Wurden früher alle Röhrchen per Hand beschriftet, druckt nun iSOFT Laboratory automatisch die Etiketten. Ein deutlicher Zeitgewinn. Inzwischen ist die Blutgruppenserologie mechanisiert und die Röhrchentechnik dient hauptsächlich der Ausfallorganisation. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil des Blutbankmoduls. Das Definieren und Betreiben von zwei unterschiedlichen Organisationsformen ist ebenfalls problemlos möglich.“
Am 8. Juli 2002 folgte der Echtstart der Klinischen Chemie. Heute wird an 20 Arbeitsplätzen im Labor mit iSOFT Laboratory gearbeitet. 18 Online-Geräte sind an das System angeschlossen.
Das Ende der Papierflut mit labor.info.center In einem nächsten Schritt folgte im Januar 2003 die Anbindung der Stationen an die Stationskommunikation mit labor.info.center (l.i.c.) Da die Anforderung und die Befundübermittlung online erfolgen, werden sowohl die Mitarbeiter auf den Stationen als auch die Laborkräfte deutlich entlastet. Die Ärzte profitieren vom System, da ihnen die Befunde schneller vorliegen und historische Daten differenziertere Aussagen über den Krankheitsverlauf des Patienten ermöglichen. Somit kann sich das gesamte Personal intensiver um die Patienten kümmern. „Die Einführung des l.i.c. war ein echter Durchbruch und wurde auf den Stationen sehr positiv aufgenommen. Die Papierflut durch mehrmaligen Befunddruck im Labor war schlagartig beendet. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit der Ergebniserstellung im Labor direkt weitervermittelt“, zeigt sich Christian Holzhausen begeistert. „Und das Drucken der Laboranforderungskarten ist nur noch für die Ausfallorganisation notwendig.“ Mittlerweile sind 70 Stationsarbeitsplätze an das System angeschlossen.
Erwartungen wurden erfüllt Christian Holzhausen sieht in der Einführung von iSOFT Laboratory und l.i.c. einen wesentlichen Baustein, die Abläufe im Labor zu beschleunigen: „Durch die effizientere Bearbeitung der Aufträge war es uns möglich, personelle Ressourcen freizusetzen und eine Umstellung der bisherigen Arbeitszeitregelung in einen 3-Schichtbetrieb vorzunehmen.“ Das Konzept von iSOFT Laboratory hat sich im täglichen Routinebetrieb bewährt. Besonders die Vielfältigkeit und Flexibilität machen für den Laborleiter den Unterschied aus: „Aufgrund der großen heterogenen Kundenbasis von iSOFT ist der Funktionsumfang der Laborlösung äußerst umfangreich. Hervorzuheben ist: Als Anwender kann man sich das System individuell und vor allem auch ohne Hilfe des Anbieters einrichten und somit die Software an seine eigenen Bedürfnisse und Organisationsstrukturen anpassen.“
Aber nicht nur die Lösung konnte die gesetzten Kriterien in Hagen dauerhaft bestätigen, auch in der täglichen Zusammenarbeit fühlen sich die Verantwortlichen in ihrer Entscheidung bestätigt. Zufrieden ist Holzhausen mit den kurzen Reaktionszeiten und der kompetenten Unterstützung des Supports. Darüber hinaus betont Christian Holzhausen die stetige Ausweitung und Verbesserung des Leistungsumfangs: „An innovativen Zusatzprodukten wie dem DRG Assistenten und der meiner Meinung nach sehr guten Umsetzung der neuen Qualitätskontrolle zeigt sich die Leistungsfähigkeit unseres Partners.“