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Pressemitteilungen
13 Januar 2010

iSOFT baut übergreifende Datawarehouse-Umgebung in Halle

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle setzt mit iSOFT und KMS ein transparentes Datenintegrationskonzept zur betriebswirtschaftlichen Zukunftssicherung des Hauses um.

iSOFT, führender Anbieter von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, setzt gemeinsam mit dem Kooperationspartner KMS ein Projekt zur Einführung eines hochtransparenten Datenintegrationssystems am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle um. Die wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen an Kliniken und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen machen eine tiefgreifende Kenntnis über alle eingesetzten Ressourcen für eine intelligente Planung und Steuerung der wirtschaftlichen Performance notwendig. Über Jahre gewachsene, teilweise sehr heterogen aufgebaute IT-Umgebungen erschweren es aber zunehmend, die notwendige Konsistenz der Informationen für betriebswirtschaftliche Entscheidungen sicher zu stellen. Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara war daher auf der Suche nach einem einheitlichen System, das einrichtungs- und abteilungsübergreifend alle verteilten Datensätze in einer zentralen Umgebung zusammenfassen und entsprechend aufbereiten kann. Das Krankenhaus setzt bereits seit über 15 Jahren iSOFT Lösungen im klinischen Betrieb ein. Dazu zählen ClinicCentre, BusinessCentre, iSOFT Radiology sowie iSOFT Laboratory. Aufgrund der langjährigen Partnerschaft und der hervorragenden Service-Leistungen konnte iSOFT sich gegen andere Wettbewerber durchsetzen.

Die Herausforderungen, die aufgrund des steigenden Konkurrenzdrucks, der Deregulierung im Gesundheitswesen sowie steigender Kosten auf alle Leistungserbringer einwirken, machen zunehmend flexible und transparente Datenintegrationssysteme notwendig. Krankenhäuser stehen außerdem vor dem Problem, dass aufgrund des demographischen Wandels und der damit einhergehenden Steigerung der altersbedingten Behandlungsfälle das zu erwartende Datenvolumen in den nächsten Jahren extrem steigen wird. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, dass wirtschaftlich relevante Daten, wie etwa die Bettenauslastung, in zentral gespeicherte, differenzierte und verwertbare Informationen umgewandelt werden können, um dem Management die Grundlage für korrekte betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu bieten. Hierbei können effiziente Datawarehouse-Lösungen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil bei der Analyse und Planung bedeuten.

„Gerade als Akademisches Lehrkrankenhaus stehen wir unter besonderem Druck wirtschaftlich zu arbeiten“, so der kaufmännische Direktor, Dr. jur. Manfred Brümmer. „Allerdings war unsere heterogen aufgebaute IT-Struktur bisher dabei eher hinderlich.“ Über die verschiedenen Abteilungen und Einrichtungen hinweg war es bisher fast unmöglich, einen einheitlichen Stand der für die Planung des Betriebs relevanten Daten zu erhalten. Eine Vielzahl von Datenverwaltungssystemen verschiedener Anbieter machte es extrem schwierig, einen konsistenten Informationsstand zu generieren. „Daher benötigten wir ein System, das automatisiert alle Informationen aggregiert für eine zeitnahe Analyse und nachhaltige ökonomischen Planung zur Verfügung stellen kann.“

Um diese Anforderungen zu erfüllen, greift iSOFT auf eine Lösung seines Partners KMS zurück. Mit der vollständigen Integration des Management-Informationssystems eisTIK.NET in die bestehende IT-Umgebung kann das Krankenhaus in Halle nun Daten zusammenfassen und Abweichungs- oder Forecast-Analysen in Relation zu internen Plandaten oder externen Benchmarks aussagekräftig aufbereiten. Die grafische Darstellung von Daten aus verschiedenen Quellen wird dadurch wesentlich vereinfacht und optimiert so das wirtschaftliche Planen des Hauses. Auf diese Weise können manuelle Eingaben, die bisher auf der Tagesordnung waren, vollständig beseitigt werden.

Der Vertrag ist auf die Dauer von fünf Jahren ausgelegt. Dabei investiert das Krankenhaus über 240.000 Euro in Software-Lizenzen und Dienstleistungen sowie in Pflege und Support des neuen Systems. Auf diese Weise baut das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle eine automatisierte und hochtransparente Datenintegrationsinfrastruktur auf. Diese unterstützt die Geschäftsleitung bei der betriebswirtschaftlichen Analyse und Planung und erhöht so langfristig den effizienten Einsatz zur Verfügung stehender Ressourcen.

Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ein Haus der Schwerpunktversorgung mit 595 vollstationären Betten. Es verfügt über 11 Kliniken in den Fachgebieten Chirurgie, Innere Medizin (LHM), Psychotherapie und Psychosomatik, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie- und -psychotherapie, Anästhesiologie (Erwachsene und Kinder) mit Intensivmedizin, Radiologie (MRT, CT, DSA) sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum.