Mit der Erweiterung des Krankenhaus-Informationssystems ClinicCentre schließt das Klinikum Niederberg in Velbert letzte Lücken im EDV-System und ermöglicht so eine durchgängige Kommunikation über alle Abteilungen hinweg.
iSOFT, führender Anbieter von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, integriert in einem umfangreichen Projekt weitere Service-Module seines Krankenhaus-Informationssystems ClinicCentre im Klinikum Niederberg in Velbert. Mit diesen Erweiterungen des Informationssystems wird in Zukunft stations- und hausübergreifend eine einheitliche und nahtlose Auftragskommunikation gewährleistet. Durch den Einsatz von Modulen für die Funktionsbereiche Elektrokardiographie (EKG), Sonographie und Elektroenzephalographie (EEG) sowie die Anbindung der Ambulanz an das klinische System werden Behandlungsinformation schneller für alle Beteiligten im Behandlungsprozess verfügbar. Zusätzlich wird das Datawarehouse des Klinikums in Zusammenarbeit mit dem Partner KMS, einem Anbieter von Wissensmanagementsystemen für die Gesundheitswirtschaft, erweitert, um alle für wirtschaftliche Entscheidungen relevante Informationen, die bisher in verteilten, nicht einheitlichen Umgebungen gespeichert waren, in einem zentralen und transparenten System zusammenzufassen und aufzubereiten. So werden wirtschaftliche Entscheidungsprozesse sowie die strategische Planung des Hauses signifikant optimiert. Mit diesen Maßnahmen geht eine wesentliche Verbesserung der Behandlungsqualität und Kostentransparenz einher.
Für Kliniken jeder Größenordnung wird es aufgrund des steigenden Konkurrenz- und Kostendrucks immer wichtiger, konsistente wirtschaftliche Daten für die Planung von Ressourcen sowie einen nahtlosen Kommunikations-Workflow zur Verfügung zu haben. Das Klinikum Niederberg hat sich daher entschieden, mit seinem langjährigen Partner iSOFT, dessen Krankenhaus-Informationssystem ClinicCentre bereits seit sechs Jahren im klinischen Betrieb eingesetzt wird, den nächsten Schritt im Ausbau einer hausübergreifenden elektronischen Patientenakte zu gehen. Mit der Integration weiterer Module für die Anbindung der Ambulanz, Elektrokardiographie, Sonographie sowie Elektroenzephalographie in das klinische Informationssystem wird eine durchgängige Patientenakte entstehen und zur Optimierung der Behandlungsqualität führen.
„Für uns als Gesundheitsdienstleister wird es immer wichtiger, unsere Workflow-Prozesse zu straffen und damit auch die Auslastung unserer Ressourcen besser planen zu können“, so Klaus-Dieter Ettlin, Bereichsleiter Unternehmenssteuerung des Klinikum Niederberg in Velbert. „Nur mit einem transparenten und abteilungsübergreifenden Informationssystem, das in der Lage ist, allen Beteiligten im Behandlungsprozess die für sie relevanten Daten zur Verfügung zu stellen, können wir das Ziel qualitativ hochwertige medizinische Leistungen zu erbringen, erreichen. Mit iSOFT haben wir einen zuverlässigen Partner, der uns durch die Bereitstellung modernster Technologien dabei unterstützt, unsere Investitionen in IT mittel- und langfristig zu schützen.“
Erweiterung des Management-Informationssystems
Ebenfalls wird im Rahmen dieses Projekts das Datawarehouse-System von KMS in die IT-Umgebung des Klinikums integriert. Die heterogene, über Jahre gewachsene IT-Struktur des Klinikums macht es bisher schwierig, alle wirtschaftlich relevanten Daten für Planung und strategische Steuerung des Hauses in einer transparenten Umgebung zu aggregieren und in verwertbare Informationen umzuwandeln. Für den Aufbau eines transparenten und zuverlässigen Management-Informationssystems greift iSOFT deshalb auf eisTIK.NET seines Partners KMS zurück. Mit der vollständigen Integration dieser Lösung wird das Klinikum Niederberg in Zukunft Daten zusammenfassen und Abweichungs- oder Forecast-Analysen in Relation zu internen Plandaten oder externen Benchmarks aussagekräftig aufbereiten können. Die grafische Darstellung von Daten aus verschiedenen Quellen wird dadurch wesentlich vereinfacht und optimiert so die wirtschaftliche Planung des Hauses. Auf diese Weise können manuelle Eingaben, die bisher an der Tagesordnung waren, vollständig beseitigt sowie ein effektives Berichtwesen für das Krankenhausmanagement aufgebaut werden.
Der Vertrag ist auf die Dauer von ausgelegt. Dabei investiert die Klinik mit einem hohen sechsstelligen Betrag in Software-Lizenzen und Dienstleistungen sowie in Pflege und Support des neuen Systems. Die Investition dient dem Ziel der Informationstransparenz sowohl bei Behandlungsprozessen wie auch bei Managemententscheidungen. Dies bedeutet für die Klinik eine signifikante Steigerung der Behandlungsqualität bei gleichzeitig sinkenden Kosten durch bessere Planung und Auslastung der Ressourcen.
Das Klinikum Niederberg
Das Klinikum Niederberg ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, der laut Krankenhausbedarfsplan zweithöchsten Versorgungsstufe (Stufe III). Mit 519 Betten und einem umfassenden medizinischen Leistungsangebot ist es seit über 30 Jahren die Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten aus Velbert, Heiligenhaus und der Region. Die Klinik ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. 1978 wurde es in kommunaler Trägerschaft für die Städte Velbert und Heiligenhaus in Betrieb genommen. Seit 2003 wird das Klinikum Niederberg in Form einer gemeinnützigen GmbH geführt. Der alleinige Gesellschafter ist der Zweckverband Klinikum Niederberg der Städte Velbert und Heiligenhaus.
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